100 Jahre TANNENBERG  1914 - 2014    Zur Mahnung und zum Gedenken: 100. Jahrestag des Ausbruches des 1. Weltkrieges

Tannenberg National Denkmal Hohenstein, Ostpreussen Reichsehrenmal Tannenberg

タンネンベルク - モニュメント

Гинденбург - Мемориал

بول هيندينبيرغ - النصب التذكاري

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Die Beisetzung von Pau von Hindenburg am 6. August 1934  sowie... 

Die Umbettung des Paul von Hindenburg und Beisetzung seiner Frau am 2. Okt.1935  

Die Umbettung und 2. Beisetzung des Paul von Hindenburg und seiner Frau - 1935 -


Das oben abgebildete Luftbild zeigt das Geschehen am 2. Oktober 1935, dem Tag der Umbettung von Paul von Hindenburg, aus dem unteren rechten Turm "Weltkriegsturm", in den oberen mittleren - Hindenburg-Turm.


Das Foto ist Rechneranimiert durch einen Czechischen Filmemacher. Vielen Dank!

Die rechte Totenmaske: Volle Bildbearbeitung bei (C) R. Wagener - 2013


Eine grosse Trauerfeier fand am 6. August, in Hindenburgs Gut, in Neudeck statt. Die Beisetzung am 7. August 1934, nach der naechtlichen Ueberfuehrung Paul von Hindenburgs aus Neudeck, zum Tannenberg-Denkmal. Beisetzung vorerst im Turm 2.

Paul von Hindenburg, die Totenmaske (c) R. Wagener 2013

Das Tannenberg Denkmal wurde mit den Jahren in schoener, eindrucksvoller Form vollendet. Dabei erhielt jeder der 8 Tuerme seine besondere Bedeutung. So fanden in einem Turm, dem "Fahnenturm", die Fahnen (Nachbildungenj aller Regimenter Aufstellung, die an der Schlacht von Tannenberg teilgenommen hatten.


Des Tannenberg-Denkmal war in der Folgezeit ebenso wie die ostpreussischen Schlachtfelder das Ziel von zahlreichen Besuchern aus der Provinz und aus dem Reich. Viele erhebende Feiern spielten sich dort ab.
Nach 7-jaehriger Amtsszeit als Reichspraesident wurde Hindenburg im Jahre 1932 wiedergewaehlt - mit den Stirnmen der SPD, als Gegenkandidat von Adolf Hitler! Er besuchte dae Tannenberg-National-Denkmal am 27 Aug. 1933 zum letzten Mal. 


Am 2.8.1934 - genau 20 Jahre nach dem 1. Mobilmachungstag - schloss er auf seinem Stammgut Neudeck ftir immer die Augen. Tief ergriffen nahm das deutsche Volk, die Wehrmacht und die ostpreuflische Bevoelkerung Abschied von dem toten Feldherrn, Offiziere der ostpreussischen Regimenter hielten an seinem Sarge die Ehrenwache.

Am 6.8.1934 fand in Neudeck eine grosse, ergreifende Trauerfeier mit allen rnilitaerischen Ehren statt. Anschliefiend daran erfolgte in naechtlicher Fahrt die Leichenueberfiihrung zum Tannenberg-Denkmal. Die "Koenigsberger Allgemeine Zeitung" brachte in ihrer Morgenausgabe vom 7. 8.34 einen sehr ausfuehrlichen Bericht ueber diese Feier, dessen letzter Abschnitt "Fahrt durch die Nacht" nachstehend, auf zwei Seiten, wiedergegeben wird. Zwei Batterien, eine pferdebespannte und eine motorisierte, sowie dae Trompeterkorpe des Artillerie - Regiments 1 haben daran teilgenommen. 

Hindenburg-Flamme
Hindenburg-Flamme
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In jedem Dorf, in jeder Stadt, die der naechtliche Trauerkondukt durchfuhr, leuteten die Glocken, in den Fenstern brannten Ker-zen, ueberall am Strassenrand, auch in den Waeldern, stand die Bevoelkerung mit Fackeln in der Hand, um dem Retter Ostpreufiens die letzte Ehre zu erweieen. 


Bei aufgehender Sonne ein kurzer, schweigender Halt bei Fregenau, an dem Gefechtsstand des Feldherrn waehrend der Schlachten von Tannenberg. Im Denkmalshof fand die Uberuehrung ihren feierlichen Abschluss. Wir trugen einen grossen Soldaten zu Grabe - und die ostpreussische Artillerie gab ihm das letzte Geleit.

Am 2. Oktober 1934 wurde der Sarg in die neu geschaffene Gruft unter dem "Hindenburg-Turm" uberfuehrt. In einer Gedaechtnishalle fand ein Standbild des Feldherrn Aufetellung. Auf den Bronzetueren standen unter seinen Geburts- und Sterbedaten seine Worte eingemeisselt:
"Massgebend in meinem Leben und Tun war fuer mich nicht der Beifall der Welt, sondern die eigene Uberzeugung, die Pflicht und dae Gewissen. "


Die Saerge des Feldmarschalls und seiner Gemahlin wurden Ende Januar 1945 auf dem Seewege in Sicherheit gebracht. Sie befinden sich heute, bis z. evtl. erneuten wuerdevollen Umbettung, in der Elisabethkirche zu Marburg/Lahn.

Hindenburg-Flamme
Hindenburg-Flamme
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Trauerfeier fuer Generalfeldmarschall v. Hindenburg

(Auszug aus der "Koenigsberger Allgemeinen Zeitung"
vom 7. 8.1934. "Die Trauer-parade in Neudeck".) 


Fahrt durch die Nacht

Es folgt jetzt der feierlichste Augenblick. Der Trauerkondukt setzt sich in Bewegung. 

Hoch vor uns taucht der Sarg auf, mit der Heisma-
kriegsflagge bedeckt, auf der der Infanteriehelm der alten preussischen Armee und des Marschalls Degen liegen..... 


Originaltext und Nachrichten der "Koenigsberger Allgemeine Zeitung".  (1934)


>>> Zum Weiterlesen BITTE HIER klicken >>>

 

Unterhalb: Beisetzungs - Video von 1934

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Paul von B e n e c k e n d o r f f
und von H i n d e n b u r g 

  • 1881 Hauptmann im Stab der 1. Division in Königsberg
  • 1884 Kompaniechef im Infanterieregiment 58 in Frauenstadt bei Posen
  • 1885 Major im Großen Generalstab - in der Abteilung von Generalfeldmarschall Alfred Graf von Schlieffen - in Berlin, 
    1 A des III. Korps und Taktiklehrer an der Kriegsakademie
  • Oberstleutnant und Abteilungsleiter im Kriegsministerium
  • 1893 Oberst und Kommandeur des Infanteriregiments 91 in Oldenburg
  • 1896 Generalmajor und Chef des Generalstabes des VIII. Armeekorps in Koblenz
  • 1900 Generalleutnant und Kommandeur der 28. Division in Karlruhe
  • 1903 Kommandierender General des IV. Armeekorps in Magdeburg
  • 22. August 1914 Berufung zum Armeeführer der 8. Armee im Osten
  • 26. bis 29. August 1914 Schlacht bei Tannenberg
  • 1. November 1914 Oberbefehlshaber aller deutschen Streitkräfte im Osten
  • 27. November 1914 Generalfeldmarschall
  • 29. August 1916 Chef des Generalstabes des Feldheeres
  • 2. Mai 1919 Abschied als Chef des Generalstabes
  • 26. April 1925 Wahl zum Reichspräsidenten
  • 10. April 1932 Wiederwahl
  • 30. Januar 1933 Berufung Adolf Hitlers zum Reichskanzler
  • 21.03. 1933 Tag von Potsdam
  • 02.08.1034 Tod